Aktuelles

Liebe Patientin,
An dieser Stelle wollen wir Ihnen Neuigkeiten aus unserer Praxis mitteilen. Außerdem gibt es topaktuelle Informationen über Fortschritte der Medizin. Diese Seite werden wir in regelmäßigen Abständen aktualisieren.

Ihre Praxis Drs. I. & U. Voltz

Top 1:
Humane Papillomaviren und Krebs

Bestimmte Typen humaner Papillomaviren (HPV) werden verantwortlich gemacht für die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs. Auch Scheiden-, Penis- und Analkarzinome entstehen durch diese Viren.

Regelmäßige Früherkennungsuntersuchungen (»Vorsorge«) sind zur Entdeckung der Vorstadien extrem wichtig.

Was gibt es Neues?

Man geht davon aus, dass Infektionen mit HPV überwiegend in den ersten Jahren sexuellen Lebens erfolgen und mindestens 90% aller jungen Mädchen infiziert werden.

In den meisten Fällen schafft es das Immunsystem, die Viren zu »besiegen« und es entsteht keine Erkrankung.

In einigen Fällen jedoch – geschätzt in ca. 5% – verbleibt das Virus allerdings auch jenseits des 30. Lebensjahrs im Körper, und die Erbinformation des Virus verbindet sich mit der Erbinformation der Körperzelle. Ein Krebs, z.B. ein Gebärmutterhalskrebs, kann entstehen.

Insofern wird in Fachkreisen diskutiert, ob bei Frauen über 30 Jahre ein Papillomavirusnachweis mit dem Vorsorgeabstrich auch ohne Krankheitsverdacht durchgeführt werden soll. Patientinnen, bei denen in mehreren Abstrichen kein HPV gefunden wurde, scheinen ein nur extrem niedriges Risiko für die Entwicklung eines Gebärmutterhalskrebses zu haben.

Brandaktuell …

… gibt es einen Bluttest zum Nachweis der Immunreaktion eines Organismus auf humane Papillomaviren – ein so genannter Antikörpertest. Wer über einen hohen so genannten »natürlichen Impfschutz« durch früheren HPV-Kontakt verfügt, dürfte weniger gebärmutterhalskrebsgefährdet sein als Patientinnen ohne entsprechenden Antikörpertiter. Es kann sinnvoll sein, solche Patientinnen auch im Erwachsenenalter zu impfen: Zum Schutz gegen Gebärmutterhalskrebs!

Ein solcher Test könnte auch in anderen Fällen sinnvoll sein:

Z.B. nach erfolgreich operiertem Gebärmutterhalskrebsvorstadium könnte ein solcher »Immuncheck« sinnvoll sein mit der Frage, ob eine HPV-Impfung die Gefahr einer erneuten Erkrankung reduzieren kann.

Dies wäre insbesondere dann sinnvoll, wenn kein Nachweis von HPV mehr in das Gebärmutterhalsgewebe gefunden wird.

Sprechen Sie uns an! Wir beraten Sie gerne!

Top 2:
Spezialsprechstunde in unserer Praxis zur Abklärung und Behandlung der Blasenschwäche

Unter einer Blasenschwäche versteht man die Neigung zu unwillkürlichem Urinverlust. Solche Beschwerden kommen häufig vor.Oft wird ein solches Problem nicht angesprochen aus Scham oder einfach, weil man sich unsicher fühlt.

Wir wollen Sie ermutigen, dieses Thema anzusprechen. Wir wollen Ihnen helfen, Ihre Beschwerden zu lindern oder – im Idealfall – zu heilen.

Die Blasenschwäche entsteht häufig durch Senkungsbeschwerden bei angeborener Bindegewebsschwäche, nach Entbindung oder bei Hormonmangel, z. B. in den Wechseljahren. Weitere Ursachen sind länger dauernde Belastungen bei Husten, chronischer Verstopfung, Schwangerschaften und Geburten. Eine Reizblase nach Entzündungen, bei Verwachsungen nach Unterbauchoperationen oder ausstrahlende Rückenbeschwerden kommen als Ursachen in Betracht.

Am Anfang steht die genaue Abklärung.

So vielfältig wie die Ursachen, so vielfältig sind die Behandlungsansätze. Hierzu arbeiten wir mit anderen Fachdisziplinen, z. B. speziell geschulten Physiotherapeuten, zusammen.

»Interdisziplinäre Kooperation« im Sinne einer wirksamen Hilfe bei Ihren Beschwerden. Aus diesem Grunde wurde das Beckenbodenzentrum Südhessen Darmstadt gegründet.